Kleidung für das Ruhrgebiet von Grubenmann
Das Ruhrgebiet rüstet zur Innovationsmetropole auf, denn die Zeiten von Kohle und Stahl sind nahezu vorbei. Dort, wo einst die Kumpel ihr (Unter-)Tagewerk verrichteten, schreibt man heute Eventkultur und Hightech ganz groß. Das Revier wird an allen Orten auf Hochglanz getrimmt, um in nationalen und internationalen Märkten eine große Rolle zu spielen. Und das ist gut so! Doch allem Hochglanz zum Trotz: Der viel beschworene Menschenschlag des Ruhrgebietes, der direkt und ohne große Schnörkel, hart aber herzlich diesen Landstrich bis heute prägt, hat seine Wurzeln nun einmal in ehrlicher und oft schweißtreibender Arbeit.
Wiedergeburt einer Legende
Pünktlich zur „Kulturhauptstadt 2010″ erlebt der Kumpel eine Renaissance. Was wäre das Ruhrgebiet ohne das schwarze Gold und die Männer, die es zu Tage förderten? Kaum etwas hat das Revier so geprägt und wirkt noch nach – bis heute. So war es wohl auch nur eine Frage der Zeit, bis der Mann unter Tage zu einer Art Kunstfigur wurde.
Einer für alle
„Grubenmann“ heißt die Figur: Ein skizziertes Männchen im Profil, mit einer erhobenen Grubenlampe in der Hand, Sympathieträger für das gesamte Revier. Denn das fehlt. Roland Ebbing und Knut Schneider, die Erfinder des Grubenmanns, saßen beim Bier in Berlin-Mitte. Die Tür zur Kneipe öffnete sich und herein kam eine Gruppe japanischer Touristen; allesamt mit einem T-Shirt, das das Berliner Wahrzeichen zeigte, den Berliner Bären. „Eine starke Figur für eine starke Stadt“, dachte sich Knut Schneider. Und so sinnierten beide, welche Figur zur Kulturhauptstadt 2010 das Revier charakterisieren und zum Souvenir der anderen Art werden könnte. „Die Herausforderung war, eine Figur zu entwickeln, die stylisch und traditionell zugleich ist“, so Roland Ebbing. Und so nahm der „Grubenmann“ nach und nach Gestalt an. Eine Figur, die für das Ruhrgebiet steht – zu finden auf T-Shirts, Schlüsselbändern und Tassen. Und wer weiß, vielleicht begleitet der „Grubenmann“ die Menschen im Revier bald auf Schritt und Tritt. Denn, so Roland Ebbing: „Wir träumen schon heute von der ersten Ampelanlage, die der Grubenmann schmückt.“
Weitere Informationen finden Sie unter www.grubenmann.de.
