Bei den aktuellen Winterjacken ist für Jeden etwas dabei
Winterjacken – eine größere Auswahl gab es selten
Ob hochwertiger Woll-Swinger, Daunen-Outdoorjacke oder edler zweireihig geknöpfter Mantel – derzeit liegen so viele verschiedene Winterjacken-Varianten im Trend, wie es in den vergangenen Jahrzehnten selten der Fall war. So war die Mode der 50er-Jahre ausgesprochen konservativ, obgleich man sich am französischen oder italienischen Modestil orientierte, besonders an Christian Dior. Bei den Winterjacken hatten die Damen die Wahl zwischen taillenbetonten oder gerade geschnittenen, weiten Mänteln. Die Kragen waren teilweise mit Pelz verziert oder wurden hochgestellt. Dazu trug man Handschuhe und Hüte. Winterjacken im heute üblichen Sinne zog man lediglich beim Skifahren an. Die Skijacken waren entweder stark auf Taille geschnitten oder fielen locker und gerade. Passend dazu kombinierten die Damen unifarbene Skihosen mit Bügelfalte.
Origineller wurde die Winterjacken-Mode erst nach und nach
In den 60er-Jahren lagen lediglich eher sportliche Winterjacken im Trend. Man trug Mäntel aus Wild- oder Nappaleder oder geschorene Lammfellmäntel mit Innenpelz und Pelzkragen, außerdem sportiv geschnittene Mäntel mit aufgesetzten Taschen und breitem Revers. Im Vordergrund stand bei den Winterjacken der 60er-Jahre nicht ihre Funktionalität als Wetterschutz sondern die Optik, da man durch das Wirtschaftswunder mobil geworden war – immer mehr Menschen besaßen Autos, wodurch die Winterjacken nicht mehr so häufig Wind und Wetter trotzen mussten. Etwas origineller war die Mode der siebziger Jahre: Es gab Winterjacken, die aus Flokatistoff gefertigt waren, und auch Lodencapes waren Teil des Straßenbildes. Erst in den 80er-Jahren kamen Winterjacken im Blousonstil auf. Manch einer erinnert sich vielleicht an weite Jacken im Baseball- oder Footballstil, die bei Teenagern populär waren. In den 90er-Jahren war das Angebot an Winterjacken schon sehr vielschichtig: Man trug Jeansjacken im Grungelook mit Kunstpelzfutter oder warm gefütterte Wachsjacken, auch Jacken im Cabanstil waren besonders bei Jugendlichen in Mode. Winterjacken, wie beispielsweise Daunenjacken oder lange Mäntel, die einfach nur warm halten, sah man ebenfalls häufig.
Bei den aktuellen Winterjacken hat man die Qual der Wahl
Wer sich heutzutage eine neue Winterjacke kaufen möchte, hat die Qual der Wahl. Karierte Wolljacken im A-Linienschnitt, dick gefütterte Anoraks mit Taillengürtel, Kurzmäntel oder sportive Jackenmodelle – die Auswahl ist wirklich riesig. Wer unter all diesen Winterjacken-Modellen für sich die richtige gefunden hat, der muss sich gleich schon wieder entscheiden: Denn ebenso vielfältig ist die Palette von Accessoires, die man zu den Winterjacken kombinieren kann. Stulpen, Schiebermützen, Wollschals, Halstücher oder Fäustlinge geben Ihrem Winter-Outfit den letzten Schliff und sind in unendlich vielen Stoffen, Dessins und Farben erhältlich.
