Ed Hardy – der Trend geht weiter…
Aber wer ist das eigentlich – Ed Hardy? Am bekanntesten ist der Name wohl als Modelabel für Shirts und Kleidung mit Totenkopf- und Tattoo Motiven.
Dies ist aber erst so, seit Christian Audigier die Rechte an all den Motiven von Don Ed Hardy, einem weltberühmten Tätowierer mit Studio in L.A. erworben hat. Bis dahin tätowierte Don Ed Hardy seine farbenfrohen Motive in die Haut von so manchem Liebhaber. Inzwischen ist er selbst im Ruhestand und genießt das Leben. Seine Arbeiten und Motive leben in den Shirts, Jeans, Hoodies und allen andren Produkten weiter und entwickeln sich gerade zu einem richtigen Kult. Die Produktpalette reicht inzwischen vom T-Shirt über Autositzbezüge bis hin zum Raumlufterfrischer.
Die Inspiration für die Motive hat ihre Wurzeln in Japan: Die Vorlagen für diese kleinen Kunstwerke liefern die Yakuzi – Mitglieder der japanischen Mafia. Diese ließen sich in vergangenen Tagen gerne Schlüsselszenen von Kämpfen auf den Körper malen. So hatte so mancher Kämpfer seine Lebensgeschichte auf dem Körper und war ein kleines Gesamtkunstwerk. In Anlehnung an diese Tattoos zauberte Donald Ed Hardy seine Motive auf die Haut seiner Kunden.
Im Jahre 2002 gründete dann Christian Audigier zusammen mit ihm das Modelabel Ed Hardy und vermarktet seither die Motive so erfolgreich, wie kein anderes Label. Weitere Marken, die das Designwunder Audigier auf den Weg brachte, sind: Christian Audigier, Smet, Crystal Rock, Paco Chicano und seine neuste Schöpfung: Deathcryption.
Auch in Deutschland erfreut sich das Modelabel Ed Hardy immer weiter wachsender Beliebtheit und hat schon einen gewissen Kultstatus erreicht. Die Shirts sind von kaum einer Szeneparty mehr wegzudenken. Stars und Sternchen zeigen sich in der Öffentlichkeit gerne mit den absolut stylischen Teilen aus dem Hause Audigier.
Ed Hardy und eBay
Mit Vorsicht sind allerdings zahlreiche Angebote auf eBay und auch ein paar Onlineshops zu genießen. Der Markt wird von den Unmengen an Fakes überschwemmt, welche das Modelabel schädigen. Die Qualität ist meist mehr als schlecht, die Motive sind ähnlich den Bügelbildchen nur oberflächlich aufgedruckt und schlecht verarbeitet.
Daher empfiehlt es sich, Mode von Ed Hardy nur bei vertrauenswürdigen Shops zu kaufen. Um hier einige Namen zu nennen – fashioncode, speed-trade und get-X-clusive sind hier gute Anlaufstellen. Zwar kostet ein Einkauf sicher ein paar Euro mehr als bei ebay, dafür kann man aber sicher sein, kein billiges Fernost Plagiat geschickt zu bekommen.
