Designer und Prominente kreieren Modetrends
Promis machen neue Kollektionen erst zu Modetrends
Wer im Licht der Öffentlichkeit steht, setzt Modetrends. Der Erfolg von Designern ist davon abhängig, dass Schauspieler, Musiker oder andere Prominente ihre Entwürfe tragen. Zeigen sich Stars im Privatleben oder zu festlichen Anlässen in einem ungewöhnlichen Look, hat dieser beste Chancen, zum nächsten Modetrend zu werden. Zum Beispiel hat der Beehive, die hochtoupierte 60er-Jahre-Frisur von Amy Winehouse, schnell wieder Beliebtheit erlangt. Bei Schuhen und der Damenmode verhält es sich ähnlich: Ohne Trendsetter kann sich eine neue Moderichtung nur schwer durchsetzen. Wer nicht prominent ist, wirkt in einem ungewöhnlichen Look eher schräg als trendy.
Die Schnelllebigkeit der Modetrends
Gerade die Damenoberbekleidung verändert sich regelmäßig. Ein Beispiel für die schnellen Trendwechsel ist die Hose. Einige Jahre tragen Frauen elegante Stoffhosen, dann werden Jeans zum Modetrend. Neben dem Stoff variiert der Schnitt der Hose: Es gibt die Schlaghose, die Röhre oder die Karotte. In den 80er Jahren reichte der Saum bis zum Knöchel und gab den Blick auf die Socken frei, Jahre später galt dieser Trend als absolute Modesünde. Leggings sind mit dem jüngsten Revival der Eighties wieder in, gehören jedoch zu den Modetrends, die viele nicht mitmachen können, weil Leggings eigentlich nur Frauen mit Modelmaßen stehen. Beim Kauf von aktueller Kleidung ist es daher wichtig, sich nicht von Marken und dem letzten Schrei beeinflussen zu lassen, sondern dem eigenen Gespür für Stil zu vertrauen. Wer sich nicht sicher ist, ob ein neuer Modetrend das Richtige für ihn ist, kann sich beim Shoppen von einer stilsicheren Freundin beraten lassen.
Modetrends bestimmen die Farben der Saison
Nicht nur die Schnitte verändern sich mit den aktuellen Modetrends, sondern auch die Farben, die in einer Saison den Takt angeben. Herbst- und Winterkollektionen setzen vornehmlich auf dunkle Töne wie Schwarz und Grau sowie gedeckte Schattierungen der unterschiedlichen Farben. Bei der Frühjahrs- und Sommermode sind mal sanfte Pastellnuancen und mal Knallfarben die vorherrschenden Modetrends. Designer greifen immer wieder auf Stilrichtungen zurück, die es einige Jahre zuvor schon gab. Natürlich gibt es auch Farben, die nie wirklich von kurzlebigen Modetrends verdrängt werden, wie zum Beispiel Schwarz, Weiß und Rot. Leider kann man nicht mit jeder Mode gehen, denn einigen Menschen stehen bestimmte Farben einfach nicht. Selbst die trendigste Kleidung sieht nicht gut aus, wenn die Farben nicht dem individuellen Typ entsprechen.
