Großer Starrummel um Modedesigner

Posted by: admin  :  Category: Modetrends

Vom Niemand zum Star: Modedesigner ernten Ruhm für ihre Entwürfe
Modedesigner waren nicht immer so berühmte Persönlichkeiten wie heute. Ehe Charles Frederick Worth im 19. Jahrhundert sein Modehaus eröffnete, waren die Namen der meisten Schneider vollkommen unbekannt. Erst durch ihn begannen die Kunden, sich für die Kreationen bestimmter Modedesigner zu interessieren, denn Worth ließ seine Entwürfe erstmals von Models vorführen. Ohne diese Idee gäbe es heute den Laufsteg vielleicht nicht. Und alle Fashion-Fans müssten auf das Spektakel verzichten, das die Modewochen regelmäßig verursachen. Doch zum Glück entwerfen die Modedesigner dieser Welt immer neue Kreationen, die von Topmodels wie Kate Moss oder Gisele Bündchen auf dem Laufsteg präsentiert werden.

Modedesigner träumen von der Arbeit an Haute Couture
Es gibt verschiedene Bereiche, in denen Modedesigner tätig werden können. Der Begriff Prêt-à-porter steht für Kleidung, die in standardisierten Größen und hoher Stückzahl verkauft wird. Diese Entwürfe prägen neue Trends. Die Paradedisziplin der Modedesigner ist jedoch die Haute Couture: Diese exklusive Kleidung wird für jeden Kunden maßgeschneidert. Übrigens darf nicht jede Firma den Begriff verwenden. Zwei Mal pro Jahr müssen die Modedesigner von Labels, die der Vereinigung für Haute Couture angehören, mindestens 35 unterschiedliche Entwürfe präsentieren, um sich mit diesem Prädikat auszeichnen zu dürfen. Jeder, der als Modedesigner arbeitet, träumt davon, für diese exklusiven Marken zu arbeiten. Der Weg dorthin führt jedoch über Prêt-à-porter.

Das Leben von Modedesigner Karl Lagerfeld ist ein Gesamtkunstwerk
Viele Modedesigner sind nicht nur für ihre Kreationen, sondern auch für ihren extravaganten Lebensstil und ihre Starallüren bekannt. Ein großer Medienrummel wird zum Beispiel das Leben von Karl Lagerfeld gemacht: Von seinem vorgetäuschten Geburtsdatum über seinen prägnanten Look bis zu seiner radikalen 3D-Diät erregt alles rund um den Modedesigner Aufsehen. Er kann ein Model in den Olymp der Mannequins erheben, wie er es mit Claudia Schiffer getan hat. Was der Modedesigner anfasst, wird zum Erfolg. Seine Kollektionen für Chanel und andere Labels verkaufen sich ebenso gut wie seine Entwürfe, die zu erschwinglichen Preisen in Kaufhäusern angeboten wurden. Lagerfeld designt außerdem Kostüme für die Bühne und widmet sich der Fotografie. Nur solch ein Modedesigner kann einen Teddybären entwerfen, für den Sammler rund 1.000 Euro zahlen würden.

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